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0201

Sol

Namhafte Presidenten der Föderation

Die vollständige Liste der Präsidenten ist zu lang, um sie hier aufzuführen, deshalb sind nur jene Präsidenten gelistet, die sich einen Namen in der interstellaren Politik gemacht haben.
Sadiq Kessler (Föderationspräsident 2599-2607)
Isaac Gellan (Föderationspräsident 2862-2866) (in Ungnade gefallen - verlor Misstrauensvotum)
Olaf Smith (Föderationspräsident 2866-2874)
Jeremy Tann (Föderationspräsident 2874-2882)
Verity Campbell (Föderationspräsidentin 2956-2960) (verlor Misstrauensvotum)
Ulrich Vale (Föderationspräsident 2968-2976)
Grant Keller (Föderationspräsident 2976-2984)
Tyrell Biggs (Föderationspräsident 3008-3016)
Loric Trander (Föderationspräsident 3184-3192)
Eugene Cooper (Föderationspräsident 3260-3264) (unbeliebt - verlor Misstrauensvotum)
Antonia Madison (Föderationspräsidentin 3264-3272)
Jasmina Halsey (Föderationspräsidentin 3300-3301) (verschwunden)
Zachary Hudson (Föderationspräsidenti von 3301 bis heute)


0202

Sirius

Kolonisierung von Sirius

Im Jahr 2339 erreichte eine kommerzielle Kolonisationsexpedition das außergewöhnliche Doppelsternsystem Sirius. Es war die erste Kolonie, die allein von einem Konzern gegründet wurde. Das Unternehmen wuchs schnell zum wichtigsten Treibstofflieferanten im gesamten von Menschen bewohnten Weltraum heran. Die andauernden Konflikte zwischen den beiden großen Mächten in den folgenden Jahrhunderten finanzierten die Expansion des Unternehmens zu einem interstellaren Großkonzern. Ursprünglich versorgte es nur beide Parteien mit Treibstoff. Doch nachdem es sich zu einem großen, interstellaren Konglomerat entwickelt hatte, lieferte es auch Technologie und weitete sich auf viele weitere Marktsektoren aus.
Noch bevor er hundert Jahre alt war, war der Sirius-Konzern zu einem festen Bestandteil der zivilen und militärischen Produktion im gesamten von Menschen bewohnten All geworden. Selbst in Konfliktzeiten galt der Konzern als vertrauenswürdiger Partner. Die Organisation achtete genau darauf, die vertraulichen Daten ihrer vielen Kunden durch "Chinesische Mauern" abzuschirmen und hielt ein strenges Protokoll ein, damit kein Kunde einem anderen gegenüber bevorzugt wurde. Der Konzern war sich nur allzu bewusst, dass davon die Zukunft des Unternehmens abhing.


0203

Sirius

Die Sirius-Konvention

Der Sirius-Konzern arbeitete nach seinen eigenen, strengen Gesetzen, die Rechte und Privilegien von Arbeitern etc. regelten. Er führte auch die Konvention ein, nach der das Unternehmen bei großen Projekten einem speziellen Hybridgesetz aus den eigenen Gesetzen und jenen, die am Standort des Kunden galten, folgte - dabei hatte jeweils die striktere Vorschrift Gültigkeit. Dieses Vorgehen wurde als die "Sirius-Konvention" bekannt und kahm oft in Verträgen zwischen unabhängigen Systemen zur Anwendung.
Der Sirius-Konzern erarbeitete sich auch einen Ruf für faire Geschäftspraktiken. Er benutzte niemals eine rivalisierende Macht oder Verhandlungspunkte als Druckmittel. Seine Verhandlungen beschränkten sich stets auf den jeweiligen Geschäftsvertrag - der Konzern benutzte keine der Machthebel, von denen weniger seriöse Unternehmen so häufig Gebrauch machten. Solche Verträge wurden unter der sogenannten "Sirius-Regel" abgeschlossen - ein weiterer Begriff, der in die Alltagssprache einging, so wie auch die "Chatham-House-Regel" ein Jahrtausend später.


0204

Sirius

Sirius

Sirius war in manchen Kulturen als "Hundsstern" bekannt und ist der hellste Stern am Nachthimmel der Erde.


0205

Sirius

Neue Antriebstechnologie

Im Jahr 3278 konnte der Konzern seinen Niedergang durch die Einführung eines neuen, schnelleren Antriebssystems herumreißen. Sämtliche Ähnlichkeiten zu dem System, das bei dem Antares-Vorfall eingesetzt worden war, wurden damals abgestritten, doch Jahrzehnte später gab der Konzern zu, dass beide Systeme aus demselben Forschungsprogramm hervorgegangen waren. In den folgenden Jahren wurden weitere Verbesserungen vom Sirius-Konzern und seinen Rivalen auf den Markt gebracht. Sämtliche Verbesserungen reduzierten die Sprungzeiten dramatisch und ermöglichten schließlich extrem schnelle Reisen durch den Hyperraum - Strecken, für die man früher Tage gebraucht hatte, konnten nun in Sekunden zurückgelegt werden. Damit wurde ein neues Zeitalter der Expansion ausgelöst.
Der Erfolg ermöglichte nicht nur ein neues Zeitalter der galaktischen Expansion, sondern auch eine Expansion des Konzerns selbst. Er ist nun in vielen Branchen tätig und hat Niederlassungen im gesamten von Menschen bewohnten Weltraum.


0206

Sirius

Sirius-Tochtergesellschaften

Der Sirius-Konzern hat viele Tochtergesellschaften, doch sein Hauptgeschäft konzentriert sich auf Fusionsreaktoren jeder Art. Er produziert und verkauft Treibstoff für Hyperantriebe, Hyperantriebe selbst, kleine und große Kraftanlagen, luxuriöse Bodenfahzeuge, Müllverarbeitungsanlagen, Atmosphärenprozessoren, industrielle Hochöfen und Raffinerien und eine große Bandbreite von Bergbaugeräten. Er hat seine Position gefestigt, indem er genormte Teile in seinen Kraftanlagen verbaut - unabhängig davon, ob sie in einem industrieellen Hochofen, einem Luxusfahrzeug oder einer Stadt auf einem Planeten zum Einsatz kommen. Der Sirius-Konzern kontrolliert mittlerweile mehrere Dutzend Systeme. Er hat eine strenge Rechtsordnung, sein eigenes Strafgesetzbuch (basierend auf föderalem Recht) und eine eigene Strafverfolgungsbehörde. Er hat sogar eine eigene Flotte.


0207

Luyten's Star

Sirius Industrial

Sirius Industrial konstruiert ein breites Spektrum maßgeschneiderter Schwerindustrieanlagen für Verhüttung, Aufbereitung, Verarbeitung und Produktion. Diese sind weitestgehend automatisiert und können am Bestimmungsort leicht aufgebaut werden. Dabei werden soweit möglich vor Ort vorhandene Materialien für Schlüsselelemente verwendet. Sie alle werden um große Reaktoren von Sirius Power herum aufgebaut - oft kommen eine Vielzahl von 100-GW-Einheiten in einer einzigen Anlage zum Einsatz.


0208

Sothis

Sirius Atmospherics

Die ersten Terraformierungen nutzten gentechnisch veränderte, biologische Prozesse, die die Atmosphäre einer geeigneten Welt über viele Jahrzehnte hinweg in eine atembare Atmosphäre umwandelten und dabei durch biologische Prozesse gewonnene Energie des Sterns nutzten. Dieses Vorgehen war langsam und teuer (da viele Schritte notwendig waren) und nur eine kleine Anzahl von Planeten war dafür geeignet. Die Idee einer direkten chemischen Umwandlung im großen Maßstab existierte, war jedoch aufgrund des enormen Energiebedarfs nicht realisierbar.


0209

Te Kaha

Sirius-Flotte

Die Sirius-Flotte ist eine große Organisation, die sämtliche Interessen des Sirius-Konzerns energisch beschützt. Sie hat ihre eigenen Kreutzer, die von der Imperialen Schiffswerft Gutamaya, aber auch in den eigenen Werften des Sirius-Konzerns unter Lizenz konstruiert werden und in Königsblau, der Farbe des Sirius-Konzerns, lackiert sind. Doch der größere Teil der Flotte besteht aus Cutter-Schiffen, die ebenfalls unter Lizenz und von Gutamaya gebaut und als Patrouillenschiffe eingesetzt werden, sowie kleinen Kampfschiffen.


0210

Epsilon Eridani

WorldCraft-Geschichte

Das früher als Cisco-Konzern bekannte Unternehmen Worldcraft hat seinen Sitz in Epsilon Eridani und ist seit mehr als dreihundert Jahren das beliebteste Touristenresort der Föderation.
WorldCraft (ehemals Cisco) war jahrhundertelang ein großes Touristikunternehmen, das Urlaubsresorts in allen Teilen des von Menschen bewohnten Weltalls betrieb. Als das Unternehmen in der ersten Hälfte des 33. Jahrhunderts begann, ganze Planeten in Touristenresorts zu verwandeln, wurde es zu einem großen Abnehmer für "WorldCraft"-Atmosphärenprozessoren von Free World Ventures. Um seine Konkurrenz von diesem Markt zu verbannen, kaufte der Konzern FWV im Jahr 3260 in einer durch Fremdkapital finanzierten, feindlichen Übernahme auf, was die Größe des Konzerns auf einen Schlag verdoppelte. Der gesamte Konzern wurde nach dieser Aktion in "WorldCraft" (mit einem großen "C" in der Mitte) umbenannt, da Cisco zu diesem Zeitpunkt mit einer ganzen Reihe von Urlaubsresorts assoziiert wurde, einschließlich solcher im schäbigeren Marktsektor - ein Umstand, der Cisco daran gehindert hatte, sich erfolgreich auf dem imperialen Markt zu etablieren. Die Marke "Worldcraft" dagegen hatte einen guten Ruf, auch im imperialen Gebiet. Die Namensänderung wurde in der Hoffnung vollzogen, im Imperium besseren Anklang zu finden.


0211

Epsilon Eridani

Goldstein's Rock

WorldCraft ist ein riesiger Konzern, ist jedoch aufgrund der Firmenübernahme immer noch hoch verschuldet und hat einen Ruf für skrupellose Geschäfte. Dies hat der Marke Worldcraft ein wenig geschadet und sie ist im Imperium nicht mehr so beliebt. (Dennoch haben noch einige imperiale Planeten "Worldcraft"-Atmosphärenprozessoren, die von FWV gebaut wurden, jetzt jedoch im Rahmen unsicherer Geschäftsbeziehungen von Worldcraft gewartet werden.) Dies ermöglichte dem Sirius-Konzern, die Tochtergesellschaft Sirius Atmospherics zu gründen und große Teile des Terraformierungsmarktes von Worldcraft zu übernehmen. Worldcraft konnte dies nicht verhindern, da der Konzern noch immer ein großer Kunde von Sirius ist - das Herzstück ihrer Terraformierungseinheiten ist eine 100-GW-Kraftanlage von Sirius.
Worldcraft macht in zwei großen Branchen Geschäfte: Terraformierung und Tourismus/Unterhaltung. Damit steht der Konzern in der einen Branche in direkter Konkurrenz zum Rockforth-Konzern, in der anderen zu Sirius.


0212

Epsilon Eridani

Noch mehr WorldCraft-Geschichte

WorldCraft steht auch hinter einer großen Anzahl kleinerer Unternehmen. Der Konzern hat schon immer gern kleinere Firmen übernommen, ist aber dafür bekannt, die übernommenen Unternehmen zu zerschlagen und auszuschlachten, ohne dabei die von ihnen abgeschlossenen Verträge zu erfüllen.
Im Imperium führt der Konzern überhaupt keine Geschäfte, da er von den imperialen Patriziern als anstößig betrachtet wird - dies gilt sowohl für einige seiner "Urlaubsangebote" als auch für seine Geschäftspraktiken.
WorldCraft betreibt seine eigene Flotte und besitzt einige mit dem Markenzeichen des Konzerns versehene föderale Kreuzer. Der Konzern betreibt auch eine Flotte großer und kleiner Passagierschiffe, die hauptsächlich für Pauschalreisen zu WorldCraft-Planeten eingesetzt und gelegentlich von ihren eigenen Kampfschiffen begleitet werden.


0213

Epsilon Eridani

WorldCraft-Freizeitpark

Die meisten Besucher kommen wegen des WorldCraft-Freizeitparks hierher. Bei seinem Bau wurden keine Kosten gescheut und es kostet ein kleines Vermögen, ihn zu besuchen. Der Park ist aber sein Geld wert und erlaubt es dem Besucher, in beinahe jeder Fantasiewelt zu leben, die er sich nur vorstellen kann (dies hat dem Park einen anrüchigen Ruf eingebracht). Wenn man eine Pause von der üppigen Vegetation der Außenanlagen braucht, kann man z.B. einen Tag im "Alten London der 1960er auf der Erde" verbringen. (Die Anstrengungen, das Erlebnis authentisch zu gestalten, beinhalten sogar den Gestank nach Luftverschmutzung.)
Jedes Fantasiethema hat seinen eigenen, in sich geschlossenen Gebäudekomplex, komplett mit Schauspielern, die den Touristen helfen, Abenteuer zu erleben, und dafür sorgen, das die Fantasie sich echt anfühlt.
Das Angebot umschließt auch gesündere Themenwelten. Die Stiftung der Kriegsveteranen hat in Oliverport Geschäftsräume und betreibt das Museum für Rüstung und Ballistik auf New California.


0214

Ackwada

Gründung des Rockforth-Konzerns

Der Rockforth-Konzern wurde im Jahr 2673 auf Ackwada von der Familie Rockforth gegründet, der Familie, die den Planeten als Erste besiedelt hatte.
In seinen Anfängen kontrollierte der Rockforth-Konzern Ackwada und erzielte ansehnliche Einnahmen mit Tourismus und "echten, im Boden gewachsenen Lebensmitteln", die weit über den Planeten hinaus verkauft wurden. Seitdem ist er zu einem mächtigen, interstellaren Konzern herangewachsen, der noch immer auf Landwirtschaft und Tourismus spezialisiert ist und Agrarbetriebe auf bewohnbaren Planeten insbesondere im föderalen Gebiet betreibt. Er ist auch ziemlich erwerbsorientiert und hat schon viele der Unternehmen aufgekauft, die ursprünglich seine Kunden waren.


0215

Ackwada

Das Erbe von Dien W'rit

Anfang des Jahres 3241 starb Dien W'rit, ein mächtiger, interstellarer Unternehmer, unter ungewöhnlichen Umständen während eines Urlaubs in Yorksville auf Thompsons Planet (Ackwada). Die Angelegenheit wurde noch komplizierter, als herauskam, dass ein kürzlich geändertes Testament hinterließ, das Thompson Thompson, CEO des Rockforth-Konzerns, zum Alleinerben des gesamten W'rit-Nachlasses machte. Die Familie brachte Anschuldigungen wegen Korruption vor, hatte aber keine Beweise außer der Tatsache, ddass das Testament geändert worden war.
Dann, im Juli 3251, kam es zu einem durch unbekannte Raumschiffe durchgeführten Terroranschlag auf das Konzernhauptquartier in Yorksville. Ein föderaler Senator, mehrere imperiale Anwälte und viele Mitglieder der Rechtsabteilung des Rockforth-Konzerns wurden getötet, aber kein Mitglied der Familie W'rit, die sich gerade auf Reisen befand, um die Wildtiere des Planeten zu beobachten.
Die Ermittlungen wurden fallen gelassen, ohne dass die Schuldigen je gefunden wurden. Im Jahr 3273 waren jedoch mehrere Mitglieder der Familie W'rit anwesend, als es in einem Agrarbetrieb auf Altair zu einer Explosion kam.


0216

Ackwada

Entdeckung von Ackwada

Die offizielle Entdeckung dieses Systems und seines bewohnbaren Planeten wird heute Augustus Brenquith zugeschrieben, auch wenn der Rockforth-Konzern die Grundstücksurkunden und Entwicklungsrechte im System für sich beansprucht. Dreißig Jahre nachdem der Konzern das System zu seinem Besitz erklärt hatte, wurde eine antike Nachrichtenkapsel (damals eine häufig genutzte Methode zum Verschicken von Nachrichten) außerhalb des Jupiter-Orbits im Sonnensystem gefunden.
Die Entdeckung weckte lebhaftes Interesse unter den Archäologen der Erde. Während die Kapsel zur Universität Neu-Delhi transportiert wurde, entbrannte eine hitzige Debatte darüber, ob man das Artefakt öffnen sollte oder nicht. Eine Untersuchung der Kapsel ergab, dass das Siegel bereits gebrochen war, wodurch sich die Frage erübrigte. In der Kapsel befand sich ein Nachrichtenkristall, sein "funkelndes Vermächtnis", mit dem Logbuch der zweiten fünf Jahre von Augustus Brenquiths einsamer Suche nach neuen Welten. Auf der Liste der von ihm entdeckten Planetensysteme stand auch das System Ackwada.


0217

Zearla

Geschichte des Wreaken-Konzerns

Der Wreaken-Konzern beschäftigt über eine Viertelmillion Vollzeitarbeiter und besitzt die alleinigen Abbaurechte auf neunundvierzig Planeten. Der Konzern hat Niederlassungen auf den meisten Planeten der galaktischen Grenzregionen und der Föderation. Tobias Wreaken arbeitete einst im Kohleabbau auf der alten Erde. Sein Unternehmen zeichnete sich durch umsichtige und zuverlässige Arbeit aus, was ihm in der frühen Raumfahrtindustrie zahlreiche Aufträge einbrachte. Wreakens Nachkommen erkannten die unermesslichen Geschäftsmöglichkeiten, welche die föderale Kolonialpolitik eröffnete, und kaum eine Kolonialmission brach ohne Repräsentanten und Ausrüstung des Wreaken-Konzerns ins Weltall auf.


0218

Zearla

Wreaken-Geschäfte

Es gibt auf vielen Planeten Wreaken-Betriebe, doch der Konzern schließt vor allem Verträge mit Systemen ab, die zur Föderation oder Allianz gehören oder unabhängig sind. Bergbaustationen fördern Rohstoffe zutage und transportieren sie zu riesigen, industriellen Raffinerien oder - bei größeren Rohstoffvorkommen - bereiten sie direkt vor Ort auf. Das Unternehmen vervolgt eine aggressive Erwerbsstrategie, um seine Position gegen die direkte Konkurrenz durch den Konzern Mastopolos Mining Incorporated zu behaupten. Die jüngsten Entdeckungen von Tantalitvorkommen in mehreren Systemen, z.B. in Tiliala im letzten Jahrhundert, haben dem Wreaken-Konzern mehrere neue Verträge eingebracht. Über das letzte Jahrzehnt wurde im System bereits Bergbau im großen Stil betrieben, während die Hoheitsstreitigkeiten zwischen der Föderation und dem Imperium noch andauern. Der Konzern hat mit beiden Seiten Verträge für das System abgeschlossen und kann das Erz ohne Vorbehalt abbauen. An wen es später geliefert wird, ist jedoch noch umstritten.


0219

Zearla

Wreaken Verteidigungstruppen

Wreaken ist ein Großkunde von Sirius Mining und hat sich mit einem langfristigen Vertrag zum beidseitigen Vorteil dazu verpflichtet, ausschließlich Sirius-Ausrüstung einzusetzen. Der Wreaken-Konzern betreibt eine eigene Flotte aus kleineren und größeren Schiffen, um seine vielen Niederlassungen zu schützen, kann jedoch im Notfall Verstärkung von der Flotte des Sirius-Konzerns anfordern. Es ist durchaus schon vorgekommen, dass die Kampfflotte des Sirius-Konzerns einen Verteidigungstrupp des Wreaken-Konzerns unterstützte. Dieser Service ist Teil des Vertrages zwischen den Konzernen und Wreaken muss dafür bezahlen. Der Konzern hat jedoch entschieden, dass der Betrieb eigener Kreuzer nicht rentabel ist, da seine Niederlassungen zu weit verstreut liegen. Viele der von Wreaken geförderten Erze werden direkt vor Ort aufbereitet, sodass der Verkauf von vergüteten Legierungen einen großen Teil ihrer Geschäfte ausmacht.


0220

Enayex

Die Familie Mastopolos

Die Familie Mastopolos stammt ursprünglich aus Achenar und mehrere Familienmitglieder erreichten einflussreiche Senatorenpositionen in dem System. Doch im Jahr 2951 versuchte Giya Mastopolos, eine Rohstoffkrise im Imperium zu lösen, indem er eine Expeditionsflotte ins System Zeaex schickte, um Erronsa und Francis Ashfield in ihrem Konflikt um Abbaurechte gegen Grambourne Cambridge von der Föderation beizustehen. Nach dem Tod ihres Ehemannes übernahm Gabriella Mastopolos die Kontrolle über den Konzern und führte ihn zu neuem Wohlstand. Der leichtfertige Lebenswandel des Herzogs war bald vergessen, als der Konzern die Grenzen der imperialen Hochburgen verließ und sich um neue Verträge mit Systemen der Allianz bemühte und sogar Ausschreibungen in Alioth gewann.


0221

Enayex

Gabriella Mastopolos als Anführerin

Mastopolos hat kürzlich im Streit um die Tantalabbaurechte in Tiliala gegen den Wreaken-Konzern verloren. Dafür haben sie die Verwaltung von Jenning's Hollow in Enayex übernommen, wo imperiale Häftlinge in den Tantalminen arbeiten. Zuerst wurde angezweifelt, dass der Konzern die widerspenstigen Arbeiter handhaben konnte, doch nach einer persönlichen Präsentation von Gabriella verbesserten sich die Umstände dramatisch. Mastopolos Mining ist insbesondere im imperialen Gebiet zu einem der größten Bergbauunternehmen herangewachsen und steht gelegentlich in direkter Konkurrenz zum Wreaken-Konzern. Die Arbeiterschaft des Konzerns besteht aus loyalen Sklaven, die - in Einklang mit den imperialen Vorschriften - sehr gut behandelt werden. (Darauf bestand Gabriella Mastopolos, die mittlerweile über 90 Jahre alt und allgemein beliebt ist und noch immer an der Spitze ihres Unternehmens steht. sie besucht regelmäßig die Niederlassungen des Konzerns, um die Standards persönlich zu überprüfen.) Am Ende ihrer vertraglich festgelegten Dienstzeit verlassen die Sklaven den Konzern mit einem großzügigen Bonus, der auf Grundlage ihrer Produktivität während des Dienstes berechnet wird und die vom imperialen Recht geforderte Bezahlung bei Weitem übersteigt. Dies sorgt dafür, dass die Arbeiter hart und fleißig arbeiten - und erhöht auch die Anzahl der Leute, die sich für einen solchen Dienst melden.


0222

Enayex

Mastopolos-Berbaurechte

Mastopolos Mining ist ein hoch geschätzter Geschäftspartner. Trotz seines Namens hat der Konzern weit gefächerte Interessen, insbesondere im und um das Gebiet des Imperiums. Er betreibt eine Flotte großer Frachtschiffe - ursprünglich, um seine eigenen Rohstoffe zu transportieren und seine Minen zu versorgen, doch mittlerweile transportiert die Flotte auch andere Güter. Der Konzern regiert heute drei komplette Systeme mit eigener Rechtsordnung (basierend auf Imperialem Recht) und einem eigenen Sicherheitsdienst, der Recht und Ordnung wahrt. Er hat auch eine große Anzahl von Außenposten, die weit verstreut sind und von demselben Sicherheitsdienst beschützt werden. Zusammen mit dem Sicherheitsdienst betreibt der Konzern seine eigene Flotte, die aus einer kleinen Anzahl Imperialer Kreuzer in den Konzernfarben und einer Flotte von Cutter-Schiffen besteht. Die Flotte kümmert sich um Piratenangriffe und eskortiert die Transporte des Konzerns außerhalb des "zivilisierten" Weltraums, während der Sicherheitsdienst sich persönlicher Probleme "am Boden" annimmt.


0223

Reorte

Die Anfänge von Faulcon Delacy

iner der berühmtesten Namen in der Geschichte der interstellaren Expansion. Der Konzern begann seine Geschichte als eine viel kleinere Organisation: Faulcon Manspace, ein Militärzulieferer mit Sitz auf Reorte. Das Unternehmen gewann erstmahls an Bedeutung, als es ein neues Kampfschiff entwickelte, das auf den Namen "Viper" getauft wurde.
Im neuen Zeitalter der interstellaren Freibeuter konzentrierte Faulcon Manspace seine Produktion großteils auf die Viper, arbeitete jedoch auch an einigen anderen Schiffsdesigns.
Faulcon Manspace fusionierte 3034 mit deLacy ShipWorks, einer der zahlreichen Schiffsweften, die Faulcon-Schiffe unter Lizenz bauten.
Eines der ersten Produkte des fusionierten Unternehmens war die mit Problemen behaftete Cobra MkII. Dabei handelte es sich um eine verbesserte Version der mittlerweile sehr veralteten Cobra MkI, doch sie war nicht besonders erfolgreich und wurde bald wieder vom Markt genommen.
Dennoch wuchs das Unternehmen zu einem Riesenkonzern heran und brachte 3100 mit großem Erfolg die Cobra MkIII heraus.


0224

Reorte

Faulcon Delacys Fähigkeiten

Heute, im Jahr 3300, ist Faulcon deLacy der größte unabhängige Schiffsbauer im kolonialisierten Weltraum. Die interstellaren Mächte erkennen die Qualitätsarbeit des Konzerns an und messen ihr oft größere Bedeutung zu als dem Bedürfnis nach technologischer Exklusivität. Der Konzern ist sowohl aus sich selbst heraus als auch durch Übernahmen gewachsen und hat sich im Lauf der Jahre viele seiner kleineren Rivalen und Kunden einverleibt.
Faulcon deLacy ist einer der größten Konzerne und hat Schiffswerften im gesamten bewohnten Weltraum, und noch viel mehr Verkaufsstellen. Er bietet eine große Bandbreite an Schiffen zum Kauf an. Die Geschichte des Konzerns und seiner Vorgängerfirmen reicht über ein halbes Jahrtausend zurück. In dieser Zeit hat er mehr als eine Million Schiffe gebaut, von denen viele noch heute in Gebrauch sind. Er ist auf allen Märkten vertreten, doch den besten Ruf und die höchsten Verkaufszahlen hat der Konzern in den zahllosen unabhängigen Systemen.


0225

Reorte

Faulcon Delacys Geschäftsbeziehungen

Faulcon deLacy stellt viele Bauteile für seine Schiffe selbst her, hat aber auch langjährige Geschäftsbeziehungen zum Sirius-Konzern, der Hyperantriebe und Kraftanlagen beisteuert. Er ist auch ein Großkunde des Wreaken-Konzerns, von dem er das Rohmaterial für seine Schiffshüllen bezieht.
Die Produktion des Konzerns folgt immer einem modularen System,das die gesamte Bandbreite der Produkte umschließt. Sämtliche Schiffe werden nach einem genormten Raster konstruiert. Der Konzern ist auch innovativ und hat seinen Konkurrenten gestattet, dasselbe System zu verwenden - wovon Faulcon deLacy sehr profitiert hat und was dem Konzern ironischerweise Übernahmen erleichtert.


0226

Bedaho

Saud Kruger - Gründung

Das Unternehmen Saud Kruger ist erst seit Kurzem Bestandteil der Konzernlandschaft, doch seine Wurzeln reichen weit zurück. Es war einst ein kleiner, hoch spezialisierter Jachthersteller, der mit seinem äußerst erfolgfelchen Familienunternenmen eine kleine Marktlücke bediente. Stanislav Kruger übernahm das Familienunternehmen Im Jahr 3270 von seinem Vater. Als Hersteller von Luxusschiffen und interstellares Touristik unternehmen war der Konzern Astrogator stets stolz darauf, seinem Kunden Urlaubserlebnisse mit Stil zu bieten. Er sieht den legendären Forschungsreisenden Augustus Brenqulth als seinen seit langem verstorbenen Schutzpatron an und hat vor einigen Jahrhunderten sämtliche Bildrechte am Vermächtnis des Mannes aufgekauft.
Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Bedaho, aber hat Büroräume in 80 % aller koloniallsierten Systeme und unterstützt Touristenattraktionen vor Ort dabei, ihr Portfolio für die Zielgruppe der anspruchsvollen interstellaren Reisenden zu überarbeiten.


0227

Bedaho

Saud Kruger - Wachstum

Saud Kruger hat sich stetig weiterentwickelt und den strauchelnden Astrogator-Konzern vor dem Ruin bewahrt. Er stellt nun eine Reihe von Luxusschiffen unter eigenem Namen her und mischt unter dem Namen Astrogator weiterhin in der Touristenbranche und der Branche für Sternenkarten mit. Astrogator-Kreuzfahretn haben stets ihre eigenen, extra dafür gebauten Schiffe verwendet und dies ist heute, unter der Schirmherrschaft des Saud-Kruger-Konzerns, nicht anders. Auch wenn die Schiffe nun natürlich den Namen Saud Kruger tragen, während die Reise unter dem Markennamen Astrogator läuft. Diese Kreuzfahrten gelten als einmalige Erfahrungen im Leben jener, die ohne sie niemals das Weltall zu Gesicht bekommen würden.


0228

Bedaho

Saud Kruger - Luxus

Saud Kruger ist eine Populäre Luxusmarke, das Aushängeschild des Saud-Kruger-Konzerns, unter der Passagierschiffe und Jachten für die Reichen konstruiert und Luxusurlaube (auf luxuriös ausgestatteten Saud-Kruger-Schiffen) an die weniger Reichen verkauft werden. Zudem macht der Konzern erfolgreich Geschäfte mit Sternenkarten und Forschungsreisen. Saud-Kruger-Schiffe werden unter Lizenz in vielen Schiffswerften gebaut, unter anderem den Werften des imperialen Schiffsbauers Gutamaya. Der Konzern betreibt auch eigene Werften, die meisten davon in Bedaho, aber auch einige in unabhängigen und imperialen Systemen, wo viele seiner besten und reichsten Kunden ansässig sind. Astrogator-Urlaube reichen von Kreuzfahrten durch Gruppen benachbarter Systeme bis hin zu Extremurlauben. Letztere tragen das Abbild des legendären Forschungsreisenden Augustus Brenquith. Diese Urlaube schließen extreme und häufig gefährliche Aktivitäten an abgelegenen Orten ein, z.B. atmosphärisches Wellenreiten, Vulkantauchen und Magnetsurfen. Vertrauenswürdige, unerschrockene Piloten bringen die Abenteuer für "Erfahrungen fürs Leben" an den "Rand des Universums".


0229

Andceeth

Trouble Finanzdienstleistungen und Wohlfahrtsinvestitionen

Die relativ neue Organisation "Trouble Finanzdienstleistungen & Wohlfahrtsinvestitionen" hat ihren Sitz in Andceeth. In den Anfangstagen der Foderation war der Diamond-Sternenhafen ein Umschlagplatz für kommerzielle Transaktionen zwischen Planetenregierungen. Vor der Einführung der Universellen Auftragstafel und garantierter Transaktionen waren die Welten des Andceeth-Systems das Finanzzentrum der Föderation. Als das System Mitte des 31. Jahrhunderts seine Bedeutung verlor, taten sich einige Bankiers mit den Hütern der Banktresore auf dem Planeten Andceeth 2, auch bekannt als Trouble, zusammen, gründeten eine Investmentgesellschaft und nutzten dafür die Einrichtungen, die von der Föderation hinterlassen worden waren.


0230

Andceeth

TFW-Kredite

Im Jahr 3300 bietet die TFW-Investmentgesellschaft Kredite und Sparkonten für Privatpersonen und Unternehmen an. Sie ist auf Kunden spezialisiert, die ihre Vermögenswerte gern "bedeckt" halten möchten. Die Zinsen sind gut und die Banktresore weiterhin sicher. Außerdem übernehmen sie die Verwahrung von kostbaren Wertgegenständen in privaten, individuellen Safes, welche in Tresoren tief unter der Erde gelagert werden. Viele haben den Verdacht, dass die Inhalte dieser Safes häufig illegal sind und dort liegen, um "abzukühlen" - die Bank würde dies natürlich energisch abstreiten. Des Weiteren handelt TFW im gesamten bewohntenWeltall, vorallem aber in der Föderation, mit Edelsteinen, teilweise im Namen ihrer Kunden, aber auch in Eigenregie. Das Unternehmen ist der bekannteste Edelsteinhändler des von Menschen bewohnten Weltraums. TFW betreibt seine eigene Sicherheitsflotte. Sie besteht hauptsächlich aus schnellen, gut ausgerüsteten Fer-de-Lance-Schiffen, die als komfortable Verkehrsmittel für Führungskräfte eingesetzt werden oder sehr kleine Frachten für vielleicht einen oder zwei Kunden transportieren.


0231

Sol

Information

Die Föderale Kriminalbehörde ist die wichtigste Behörde der Föderation für die innere Sicherheit und Strafverfolgung. Sie hat weniger Personal als die Polizeibehörden der Mitgliedsstaaten, doch es ist besser ausgebildet und verfügt über bessere Ausrüstung. Die Behörde ist über die inneren Staatsgrenzen hinweg zuständig.
Es handelt sich in erster Linie um eine Ermittlungsbehörde, obwohl sie auch über eine bedeutsame Anzahl von Schutzeinheiten verfügt. Diese leisten Unterstützung bei spezialisierten Polizeieinsätzen (z.B. mit Sondereinsatzkommandos und verdeckten Einheiten), aber auch bei den traditionellen Aufgaben der Polzeibehörden der Staaten.
Traditionell besteht eine Rivalität zwischen der föderalen und der Staatspolizei, was die Behörden jedoch nicht daran hindert, effizient zusammenzuarbeiten.
Die Geschichte der Behörde erstreckt sich über ein Jahrtausen und hat ihren Ursprung in den verschiedenen Sicherheitsbehörden auf der Erde. Manche Rituale sind geblieben. So haben beispielsweise die Beförderungszeremonien für die Mitglieder noch den alten, martialischen Charakter, der auf das FBI und den FSB zurück geht - Organisationen aus der Ära vor Gründung der Föderation, mit denen die heutige Behörde eigentlich nichts zu tun hat.


0232

Sol

Verantwortung der FIA

er föderale Nachrichtendienst ist ein Geheimdienst, der sich auserhalb der Grenzen der Föderation für die föderalen Interessen einsetzt. Er betreibt sowohl Spionage als auch Spionageabwehr und unterstützt diskret die föderalen Diplomaten im Ausland, indem er Schutz und Informationen über die Aktivitäten anderer Regierungen bereitstellt. Bei vielen Gelegenheiten hat der Geheimdienst auch selbst die Initiative ergriffen. Er hat bei der Destabilisierung ausländischer Regierungen mitgewirkt und bei der Unterstützung jener, die die Sympathien der Föderation haben oder ihre Ziele Teilen. Seine Aktonen machten keinen halt vor der direkten Bewaffnung und Ausbildung von Rebellen, vor Mordanschlägen und manipulierten Wahlen - diese führten sie stets auf heimliche und leicht abstreitbare Weise durch.
Der FND verfolgt auch schwere interstellare Verbrechen innerhalb der Föderation, wenn sich die kriminellen Aktivitäten auf Gebiete außerhalb des föderalen Hoheitsgebiets erstrecken. Es ist eine Geheimorganisation (ähnlich dem imperialen IISD), die sich auf Korruption und Verbrechen auf höchsten Niveau spezialisiert hat und wenig Rechenschaft über ihre Aktivitäten ablegt.


0233

Vequess

Pflichten des Imperialen Internen Sicherheitsdienstes

Der Imperiale Interne Sicherheitsdienst (IISD) erstattet direkt dem Imperator Bericht und ist, Im Gegensatz zu anderen Polizeieinheiten, im gesamten Imperium zuständig. Er bildet in gewisser Weise ein Gegengewicht zur Imperialen Flotte und hat die Befugnis, gegen jede Person, Einheit oder Organisation zu ermitteln. Der Dienst führt seine Ermittlungen im Geheimen, da es dabei meist um Korruption oder Machtmissbrauch geht, und ist allgemein gefürchtet, da er kaum Rechenschaft über seine Aktivitäten ablegen muss. Er wurde schon einige male mit Spionage innerhalb des Imperiums in Verbindung gebracht. Der Dienst handelt im Namen des Imperators und ihm gilt seine Loyalität. Er folgt den Befehlen des Imperators. Zu diesen Befehlen gehörten gelegentlich auch Ermittlungen gegen das IDK.


0234

Facece

IDC-für die Sicherheit des Imperiums

Das Imperiale Diplomatische Korps (IDK) erstattet dem Senat Bericht. Offiziell betreibt es Botschaften in den meisten Systemen außerhalb des Imperiums, doch das IDK hat auch umfassende Machtbefugnisse im gesamten Imperium, die diejenigen anderer Polizeieinheiten übersteigen. Es kann Senatoren und Botschafter im Ausland unterstützen. Die Botschafter sind die sichtbaren Mitglieder des IDK. Es sind hochrangige imperiale Beamte, die in der Refel einem bestimmten Senator, der an ihrem Einsatzgebiet interessiert ist, aber auch dem Senat als Ganzem Bericht erstatten. Jeder Botschafter verfügt über viele Mitarbeiter und erhebliche finanzielle Mittel, um im Namen des Imperiums Einfluss ausüben zu können. Unter diesen Mitarbeitern sollen auch Geheimagenten sein, die fremde Regierungen und Konzerne infiltrieren, sich aber unter der Befehlsgewalt des Botschafters und des Senats befinden.


0235

Kuk

Was ist Interpol

Interpol führt rechtsgebietsübergreifende Ermittlungen durch, insbesondere auf den Welten der Allianz, aber auch, wenn eine Ermittlung deren Grenzen überschreitet. Zusätzlich stellt Interpol Unterstützung für die verschiedenen Behörden innerhalb der Allianz bereit, wenn dies nötig ist. Interpol führt auch interne Ermittlungen in den Organisationen der Allianz und (auf Anfrage) auch in den Organisationen der Mitgliedssysteme durch. In Bezug auf die Anzahl der Mitarbeiter ist Interpol kleiner als die meisten anderen systemweiten Polizeibehörden, doch die Mitarbeiter sind gut ausgebildet, gut ausgerüstet und allgemein respektiert. Interpol agiert auch als eine direkte Eingriffstruppe im Auftrag der Abgeordnetenversammlung. Die Behörde ist nach einer schon lange nicht mehr bestehenden Organisation benannt, die vor über einem Jahrtausend auf der Erde existierte.


0236

Lave

Geschichte von Lave

Die kolonialen Weltraumkreuzer Herschel und Oberon trafen im Jahr 2412 in dem damals als L-453 designierten System ein, um eine der ältesten Kolonien in diesem Sektor zu gründen. Lave wurde schon vor dem Zerfall der Galactic Cooperative eine Diktatur. Im Jahr 3174 kam Dr Hans Walden an die Macht.
Walden errichtete eine autoritär geführte Diktatur. Die vorangegangenen ökonomischen Notzeiten, die durch den Zerfall der Galactic Cooperative ausgelöst worden waren, lagen noch frisch im Gedächtnis. Unter Walden gab es Stabilität, aber keinen Wohlstand.
Walden herrschte über eine außergewöhnlich lange Zeitspanne, angeblich indem er sein eigenes Leben durch genetische Manipulationen erheblich verlängerte. Sein Tod kam schließlich durch die Hände eines Attentäters und löste eine Revolution aus.


0237

Lave

Waldens Diktatur

Waldens Diktatur in den auf den Zerfall der GalCop folgenden Jahrzehnten war ein Paradebeispiel für den Einsatz von Propaganda,um eine Illusion der Zufriedenheit zu erzeugen. Die öffentliche Fassade von Lave war die einer progressiven Kultur und einer aufgeklärten Führung, die nach dem Zusammenbruch einer korrupten und egoistischen Organisation versuchte, sich als unabhängige Macht zu etablieren. Langsam bemerkte die Bevölkerung, in welche Richtung Waldens Politik führte, doch alle, die es wagten zu protestieren, wurden diskret aus dem Weg geräumt.
Die Revolution von 3265 beendete endlich Waldens Schreckensherrschaft, machte aus Lave jedoch eine zurückgebliebene Welt, die zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt war, um auf der galaktischen Bühne eine Rolle zu spielen. Seine einstige Bedeutung hat Lave zu einem beliebten Ziel für Touristen gemacht, da es über eine Vielzahl von Museen und Artefakten verfügt, die an die GalCop-Ära erinnern.


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Diso

Disos Geschichte

Diso wurde erstmals im Jahre 2422 von einer Forschungsmission aus Lave erkundet. Auf dem Planeten wurde ein komplexes indigenes Ökosystem entdeckt, an dessen Spitze eine dominante Art rundlicher, katzenähnlicher Kreaturen mit glänzend schwarzem Fell stand, die als Delidae bezeichnet wurden.
Die menschliche Besiedlung begann in den Regionen um den Äquator und innerhalb von zehn Jahren hatten die Kolonisten das Potenzial des Planeten für die Landwirtschaft entdeckt. Die Bewohner gewöhnten sich schnell an den ländlichen Lebensstil auf dem Planeten, auf dem das Leben einen gemächlicheren Gang ging als auf den umliegenden Industrieplaneten.


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Diso

Diso-Delidae

Die indigenen Delidae wurden von den Menschen aus der Äquatorzone vertrieben, doch es leben noch viele von ihnen in den kälteren Breitengraden nahe den Polen. Sie ernähren sich hauptsächlich von am Boden lebenden Aasfressern, die als "Dratten" bekannt sind - ein Sammelbegriff für verschiedene rattenähnliche Kraturen, die von den Menschen wegen der von ihnen verursachten Ernteschäden gehasst werden.
In den Anfangstagen der Besiedelung Disos wurden die Delidae gejagt, da sie gelegentlich Menschenkinder angriffen und töteten, und in einigen Gebieten nahezu ausgerottet. Dies führte zu einer Drattenplage, die in den folgenden Jahren in weiten Gebieten die Ernte zerstörte. Daher entschlossen die Menschen sich, die Delidae zu tolerieren und sie stattdessen durch Zäune von menschlichen Siedlungen fernzuhalten.
Heutzutage gelten Delidae-Felle als äußerst wertvoll, insbesondere Felle der viel selteneren Polar-Delidae, einer beinahe bärenähnlichen Tierart, die dennoch eng mit den Delidae der gemäßigten Zone verwandt ist. Zum Vergnügen wird weiterhin Jagd auf Delidae gemacht, doch dies unterliegt strengen Vorschriften. Solche Jagden sind zu einer profitablen Touristenaktivität geworden.


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Riedquat

Geschichte von Waterloo

Der Planet Waterloo (bis 3190 einfach Riedquat genannt) begann bei seiner Besiedlung im Jahr 2631 als vielversprechende Koloniewelt. Riedquat hatte indigenes Leben, es handelte sich dabei um einige wenige, primitive Lebensformen, die zäh genug waren, in dem rauen Klima zu überleben. Dieses war der Hauptgrund, weshalb die Besiedlung des Planeten so lange dauerte.
Nach der Besiedlung ermöglichte der Einsatz wirkungsvoller Dünger den Anbau von Nutzpflanzen in der unfruchtbaren Erde. Doch innerhalb weniger Jahrzehnte begannen von Menschen eingeschleppte Nagetiere (angeblich handelte es sich um die Nachkommen zahmer Mäuse) in Scharen über die Ernte herzufallen. Das Nagetierproblem besteht bis heute, wodurch sich Waterloos örtlicher Spitzname erklärt - "Rattenloch".


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Riedquat

Chaos in Reidquat

Bis zumJahr 2679 war die Situation auf Riedquat eskaliert: Die ganze Welt schien im Aufruhr zu sein und die Regierungen der Kontinente standen kurz vor dem Zusammenbruch. Am Ende des Jahres 2680 geschah dies tatsächlich. Der Bürgerkrieg dauerte an, bis jede Spur einer Regierung ausgelöscht war.
Die Wirtschaft des Planeten überstand den Krieg mit Müh und Not, da der Handel noch immer ein gemeinsames, überlebenswichtiges Anliegen für die Bewohner der Welt war. Die Sternenhäfen wurden zu Schutzgebieten erklärt, da die gesamte Befölkerung Riedquats verstand, dass Handel mit anderen Welten nun die einzige Zugangsmöglichkeit zu den Gütern war, die die Welt zum Überleben brauchte. Wenn diese Lebensadern von irgendjemanden bedroht werden, ist dies einer der wenigen Anlässe, zu denen die Bewohner von Riedquat zusammenarbeiten.


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Leesti

Geschichte von Leesti

Die erste Kolonistenflotte traf im Jahr 2413 ein und errichtete Bergwerke, Aufbereitungsanlagen und Kuppeln, die den Arbeitern Schutz bieten sollten. Während die Zeit verging und die Kolonie wuchs, trugen die reichen Vorkommen nutzbarer Metalle dazu bei, dass verschiedene Organisationen Produktionsstätten auf Leesti zu einer beliebten Bezugsquelle für die Produkte der Minen sowie verarbeitenden Industriebetriebe des Planeten geworden.
In den 2700er Jahren wich die Wild-West-Stimmung auf Leesti allmählich der Ordnung. Großkonzerne übernahmen die Bergbaurechte und mit ihnen kamen strenge Sicherheitsvorschriften oder Konzernregeln. Mastopolos Mining wuchs bis zu den 3100 Jahren zum größten Konzern des Systems heran und übernahm die Bergbaurechte vieler kleinerer Unternehmen. Leesti wurde in den 3100er Jahren zu einem beliebten Zwischenstopp für junge Händler auf ihren ersten Expeditionen in den Weltraum. Die ansatzweise profitable Route von Diso nach Leesti versorgte das Dreiparteienkonglomerat mit mehr als genug Nahrungsmitteln und Landwirtschaftserzeugnissen, während die umgekehrte Route die Bevölkerung Disos mit Computern und Ersatzteilen versorgte.


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Zaonce

Die Bank von Zaonce

Im Jahr 2682, früh in der Geschichte der Besiedlung Zaonces, zog Herschel Derrey - ehemals leitender Angestellter einer föderalen Bank - in die Kolonie und eröffnete ein familiengeführtes Bankunternehmen. Er und sein erweiterter Familienkreis dehnten das Unternehmen in nur einem Jahrzehnt um den gesamten Planeten aus und bis zum Jahr 2693 hatten sie sich einen Ruf als besonnenes und verläßliches Finanzinstitut erarbeitet. Derreys Tochter Emily verlieh dem aufstrebenden Raumschiffhersteller Faulcon Manspace ein Darlehen in unbekannter, jedoch ansehnlicher Höhe im Austausch gegen Börsenanteile. Sechs Jahre später wurde die Viper enthüllt und Faulcon Manspace begann, Gewinne einzufahren, was die Börsenanteile an den Unternehmen plötzlich für die Familie Derrey enorm profitabel machte. Von diesem finanziellen Sieg ermutigt, übernahm Derrey mehrere andere Bankunternehmen, bis sein Konzern der einzige Finanzdienstleister des Planeten war, auch wenn er unter mehreren verschiedenen Markennamen operierte. Im Jahr 2718 nahm der Konzern den Namen "Bank von Zaonce" an.


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Shinrarta Dezhra

Ursprünge der Pilotenvereinigung

Die Pilotenvereinigung gibt es schon seit sehr langer Zeit. Sie wurde 2805 gegründet, zu einer Zeit, als es immer mehr Privatbesitzer kleinerer Raumschiffe gab, dank der in den vorhergegangenen Jahrzehnten auf den Markt gekommenen, äußerst preisgünstigen modularen Schiffsdesigns. Die Vereinigung wurde ursprünglich gegründet, um bei Großbestellungen von Schiffsteilen bessere Preise aushandeln zu können (sodass die Mitglieder von Massenrabatten profitierten). Doch schon bald wurde sie viel mehr. Sie bot ein System, über das vertrauenswürdige Piloten Informationen über Routen austauschen und sich gegenseitig gegen die neue Bedrohung durch die interstellare Piraterie (welche ebenfalls durch die Verbreitung kleiner Raumschiffe ermöglicht wurde) beistehen konnten. Im Lauf der Jahre fingen einige Mitglieder an, sich mit der Anzahl der von ihnen abgeschossenen Piraten zu brüsten. Es begann inoffiziell, doch schon bald zeigten die Online-IDs einiger Mitglieder ihre Abschüsse. Binnen Kurzem galten Piloten, die nicht über eine solche Angabe verfügten, als "Harmlos" - was auch bedeutete, dass ihre Dienste auf Routen, auf denen es oft zu Piratenangriffen kam, weniger gefragt waren. Nach und nach traten immer mehr Piloten und Schiffseigner der Pilotenvereinigung bei. Die Vereinigung verlieh ihren Mitgliedern auch eine gewisse Seriosität, nachdem ihr mit ständigem Umherreisen verbundener Lebenswandel begonnen hatte, das Misstrauen der Bewohner auf den Planeten zu wecken - auf einigen Planeten galten sie sogar als Cowboys oder Diebe, die sich bei Konflikten mit dem Gesetz einfach in ein anderes System davonmachen konnten, ohne je Rechenschaft abzulegen. Die Pilotenvereinigung tolerierte kein unehrenhaftes Verhalten unter ihren Mitgliedern und so trugen die Mitglieder ihre PV-Abzeichen mit Stolz - sie verliehen ihnen ein wenig Respekt bei ihren Geschäften und wirkten ihrem Cowboyimage entgegen.


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Shinrarta Dezhra

Die Elite

Ab dem Jahr 3100 stellte die Pilotenvereinigung eine neue Version ihres "Flügel"-Abzeichens aus, das nun gut sichtbar die Kampfwertung des Piloten enthielt. Damit wurden diese Rangbezeichnungen (beginnend mit "Harmlos", "Zumeist harmlos" usw. bis hin zu "Elite") auch offiziell gemacht. Das begehrteste Abzeichen war "Elite". Das erste Abzeichen dieser Art wurde an Kommandant Peter Jameson vergeben, der es für den Rest seines Lebens voller Stolz am Heck seiner Cobra MkIII trug. Binnen Kurzem hatte sich für die kleine, hoch angesehene Gruppe von Piloten mit diesem Abzeichen der Name "Die Elite" eingebürgert. Ihnen wurden alle möglichen Angebote kommerzieller und privater Natur (sogar Heiratsanträge!) zuteil. Die kommerzielle Seite war dabei sehr lukrativ, egal, ob es sich darum handelte, Mitglieder von Königsfamilien zu transportieren oder unbekannte Güter an Bord zu nehmen, ohne Fragen zu stellen. Die Gruppe galt als absolut vertrauenswürdig und verschwiegen und ihre Mitglieder nahmen ihren Ruf sehr ernst.


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Shinrarta Dezhra

Die Elitepilotenvereinigung

Als ihr Ruf immer bekannter wurde, war die kleine Gruppe schon bald überfordert. Sie konnte unmöglich die gesamte an sie gestellte Nachfrage befriedigen. Deshalb gründete sie die "Elitepilotenvereinigung". Es handelte sich dabei um eine Unterorganisation der Pilotenvereinigung, die über ein eigenes System verfügte, um Angebote unter ihren Mitgliedern auszutauschen. Sie war von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben. Ihre Mitglieder waren hoch angesehen und es bestand stets große Nachfrage nach ihren Diensten. Ihr Hauptproblem bestand darin, dass es nur so wenige "Elite"-Piloten gab. Viele Piloten machten ein Vermögen und setzten sich zur Ruhe, lange bevor sie die begehrte "Elite"-Wertung erlangten. Das Problem lag darin begründet, dass die Bewertung auf der Anzahl der Abschüsse beruhte. Den weisen Mitgliedern der Gruppe war klar, dass sie im Grunde keine besseren Piloten waren als so mancher jüngerer Pilot mit viel niedrigerer Wertung - sie waren nur schon länger im Geschäft. Doch andere außerhalb der Gruppe teilten diese Meinung nicht. Sie wollten das Gütesiegel, daas mit der Beschäftigung eines "Elite"-Piloten kam. Zudem war ihnen bewusst, dass die Piraten besser wurden. Sie waren besser organisiert und ausgerüstet als in früheren Zeiten. Gerüchteweise verfügen sie über Geheimstützpunkte und ihre eigene Technologie. Auf jeden Fall sind sie hoch angesehen und erhalten großzügige Rabatte im gesamten von Menschen bewohnten Raum. in der Praxis hat sich die Aura der Geheimniskrämerei als große Stärke erwiesen. Die EPV hat heute überall in den Kernwelten und darüber hinaus Repräsentanten. Jeder junge Pilot strebt die Mitgliedschaft in dieser Organisation an.


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Shinrarta Dezhra

Geheimnisse der Pilotenvereinigung

Die Pilotenvereinigung ist in vielerlei Hinsicht eine heimlichtuerische Organisation. Dies dient teilweise dazu, ihren Status als neutrale Organisation zu erhalten. Ihr Zweck besteht darin, Piloten zu unterstützen. Nicht Nationalitäten oder Fraktionen. Diese Neutralität hat der Vereinigung im Lauf der Jahre die (wenn auch teils widerwillige) Akzeptanz beinahe aller von Menschen bewohnten Systeme eingebracht. Obwohl die Organisation allgegenwärtig ist, tritt sie nur selten direkt mit der Öffentlichkeit in Kontakt. Selbst die Mitglieder interagieren hauptsächlich über das Rang- und Kopfgeldsystem des Netzwerks. Die Registrierung stellt dabei eine Ausnahme dar. Ein Pilot muss sich persönlich für seine PV-Lizenz registrieren. Die Registrierung kann in Büros im gesamten von Menschen bewohnten Raum vollzogen werden. Die PV ist die einzige Art von Gesetz, die es im unkontrollierten und unregierten Weltall gibt. Sie stellt ein von den großen Fraktionen unabhängiges Sicherheitsnetz für die menschliche Erkundung des Weltalls dar. Die Elitepilotenvereinigung (EPV) existiert weiterhin als eine ausgewählte und extrem heimlichtuerische Gruppe innerhalb der Organisation.


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Shinrarta Dezhra

Interessen der Pilotenvereinigung

Die Pilotenvereinigung kontrolliert als Organisation ein riesiges Finanzimperium. Dies ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, obwohl die großen Nachrichtendienste darüber Bescheid wissen. Der größte Teil der finanziellen Mittel wird eingesetzt, um die Sicherheit für Piloten zu verbessern und Kopfgelder auszusetzen, wenn die örtlichen Regierungen dies nicht tun (und im unkontrollierten Weltraum). So manche Regierung hat dies schon ausgenutzt. Die Pilotenvereinigung unterstützt auch unabhängige unternehmerische Vorhaben in neuen Kolonien, typischerweise unter dem Deckmantel von Tarnfirmen. Dies sieht sie als langfristige Investitionen an. Nur ein einziger Fall ist bekannt, in dem die PV die Kontrolle über einen Planeten oder System übernommen hat - dies ist in dem Abschnitt über die Welt der Gründer weiter unten beschrieben. Die PV setzt nicht nur Kopfgelder aus, sie kassiert auch Transaktionsgebühren für Kopfgelder, die über das Kopfgeldsystem der PV bearbeitet und gezahlt werden. Und in vielen Fällen behält sie Kopfgelder ein, wenn der Pilot, der die Belohnung verdient hat, sie aus irgendeinem Grund nicht einfordert. Der bei Weitem größte Beitrag zu den Geldmitteln der PV kommt aus ihrer Fast-Monopolstellung im Bereich der integrierten Schiffs- und Stationssysteme.


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Shinrarta Dezhra

Beinahe-Monopol der Pilotenvereinigung

Die Pilotenvereinigung hat eine lange Geschichte als vertrauenswürdige informationsquelle für Piloten. Als sich die Menschheit immer weiter ins All ausbreitete, stieg der Bedarf an Informationen stetig an. Vor 3100 versorgte die PV viele Schiffs- und Stationshersteller mit Daten. Nach 3100 machte sich durch eine unaffällige aber effektive Übernahme- und Fusionskampagne zum marktführenden Anbieter solcher Daten sowie auch der Hardware und Software zur Verarbeitung der Daten. Ausgehend von Verwaltungssystemen für Sternenkarten, Schiffsdaten und Kopfgelder, erweiterte die Pilotenvereinigung ihre Datenquellen auf Handelsinformationen, Nachrichten und Kommunikationssysteme. Bis 3300 hatte die Pilotenvereinigung nahezu eine Monopolstellung für alle in Schiffen und Raumstationen integrierten Systeme erlangt. Diese Systeme werden standardmäßig auf fast allen unabhängigen Schiffen und sogar auf manchen Militärschiffen verbaut. Es ist ein Zeugnis für das in die PV gesetzte Vertrauen, dass dieses Monopol ohne großen Widerstand hingenommen wurde, abgesehen von ein paar Hinterzimmerverhandlungen.


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Shinrarta Dezhra

Einfluss der Pilotenvereinigung

Offiziell ist die Pilotenvereinigung unpolitisch und mischt sich nicht in die inneren Angelegenheiten von Systemen oder Fraktionen ein. Doch die Praxis sieht anders aus. Durch ihre vielen politischen Kontakte, die Umsetzung des Kopfgeldsystems und die Kontrolle über die in Schiffen und Stationen integrierten Systeme verfügt die PV über eine nicht zu unterschätzende Machtstellung. Auch durch ihre Unterstützung der Pilotensicherheit im bewohnten Weltraum nimmt sie beträchtlichen Einfluss. Und innerhalb der PV gibt es verschiedene Gruppierungen (die bekannteste ist vermutlich das Dunkle Rad), die ihre eigene Agenda verfolen. Offiziell werden solche Gruppierungen missbilligt, doch in einer so großen Organisation werden sie toleriert, solange sie nicht zu weit gehen.